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25.06.- 29.06.2016

Am 25.06. hab ich auf den Weg zur letzten Etappe meiner Anfahrt Richtung Island gemacht, nach Hirthals, dem Ausgangspunkt des Trips nach Island.Die Bunker, die ich in abgestürzter Form bereits gesehen hatte, konnte ich dort in voller Pracht nochmals sehen. Diese Bunkeranlage ist die einzige in Dänemark, die komplett freigelegt erhalten ist und in Form eines Freilichtmuseeums besichtigt werden kann. Sie bestand aus 70 Einzelanlagen, die durch etwa 3,5 km Gräben miteinander verbunden war. Ich versuche mal, soweit ich es vermag, das wichtigste zusammenzufassen. Erbaut wurde alles zwischen 1941 und 1944, auf Kosten der Dänen. Denn sie sollten ja nach offizieller Lesart gegen die bösen Briten geschützt werden und sollten dafür natürlich auch zahlen... Übrigen: Dänemark war das einzige Land, aus welchem Juden nur in geringer Zahl deportiert wurden, dies war der unbeschreiblichen Solidarität der Dänen, vom König, der Regierung und der gesamten Bevölkerung geschuldet. In dieser Form gab es das ausschließlich in Dänemark und auch in Ungarn, bis dort die "Zusammenarbeit" aufgekündigt wurde. Aber Dänemark ist in dieser Beziehung einzigartig.Nun wieder zum eigentlichen:Es gab 4 offene Plattformen für die französischen 10,5 cm Beutegeschützen, die 1941 errichtet wurden. Die Geschützen befanden sich mittig auf einer Drehscheibe.Die unterirdischen Geschützstellungen für die gleicheen Geschütze wurden von März bis August gebaut. Es handelt sich um den "Regelbau 671". Bestehen zut dieses Bauwerk aus 565 m3 Beton und 22 Tonnen Stahl. Es besteht aus dem Kampfraum für das Geschütz, Munitionsräumen und einer Maschinengewehrstellung.Weiter gab es separate Munitionsbunker, den Regelbau 674, sie wurden im gleichen Zeitraum, also 1944, errichtet. Gelagert konnten hier 650 Granaten. Ein Bunker war für eine unterirdische Geschützstellung gedacht.Der Feuerleitstellenbunker aus 1943 war Teil der zweiten Ausbauphase, errichtet wurde dieser 1943 und war für insgesamt 4 Kanonenstellungen zuständig. Von hier aus erfolgte die gesamte Koordination. Es handelt sich dabei um den Regelbau 636, bestehemd aus Bereitschaftsraum, Gasschleuse, Nahkampfraum, Beobachtungsraum, Rechenraum, Funkraum, Nachrichtenraum und Heizraum.Beim Flakbunker handelt es sich um den Regelbau L 409a, 1943/44 wurde er errichtet und mit einer 25 mm französischen Beuteflak bestückt. Die Flak befand sich auf dem Bunker, sie konnte zur Flugzeugabwehr und gegen Land eingesetzt werden. Unter der Kanone befindet sich der Mannschaftsraum, die Gasschleuse und der Munitionsraum.Weiter gab es eine Radarstation sowie eine Nachrichtenstation

Natürlich hab ich auch das Nordseemuseeum besichtigt, es handelt sich um das größte Meeresaquarium dieser Art in Europa. Der Vorläufer ist 2003 abgebrannt, das Gebäude wieder aufgebaut und ich sage euch, das lohnt sich wirklich das zu sehen.

Auf dem Campingplatz sind die meisten drauf, die am 28. mit der Fähre sich nach Island begeben wollen, unter anderem ein "alter Bekannter" aus Passau, das rollende Hotel, welches mir schon in Irland gegegnet ist.Nun ja, schließlich stand ich vor dem Schiff und mit einiger Verspätung war ich drauf und dann gings los. Ich hatte ja nur nen "Schlafplatz" gebucht, aber irgendwie ist das nicht so meines... Als, ihr kennt mich, an der Rezeption hab ich der netten Dame solang die Ohren vollgetönt, sie konnte nicht anders, ich hatte ne Kabine. Und dasselbe Spiel musste ich am nächsten Tag wiederholen, denn von den Färörer sind einige zugestiegen..Die Überfahrt war unproblematisch, das Schiff in Ordnung, die Verpflegung im Diner reinster Kantinenfraß, aber, wenn man wie ich, ins richtige Restaurant und ans Buffet gegangen ist, was soll ich sagen... Vom feinsten.Und haste nicht gesehen war ich nach dem Zwischenstopp auf den Färöern in Island... Aber davon das nächste mal, denn ich kann nicht mehr schreiben...



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