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21.07.- 22.07.2016

Zuerst wieder zum nachschauen für euch die gefahrene Route: https://goo.gl/maps/nq65FUhbahB2Eine Nachlese für gestern: Da sind die Fotos der "Montagestelle" am Fahrzeug und wieder lag ein neues Kreuzfahrtschiff im Hafen. Das waren nunmehr einige, jeden Tag 2 neue... Sie liegen dann immer nur einen Tag, in der Nacht verschwinden sie und am Morgen liegt ein neues statt dessen da.

Meine heutige Fahrt, also die vom 21., führt mich nicht weit, zu m Eintritt in die südlichen Westfjorde. Longs gings in den 10 km langen Tunnel, der mich 10 km unter dem Breidadalsheidi durchführt und der sich nach der Hälfte gabelt und ab dann wieder einspurig mit Gegenverkehr verläuft. Ein eigenartiges Gefühl... Ich halte mich links und schließlich ist es geschafft, ich bin wieder draußen. Nicht mehr weit und ich befinde mich in Pingeyri, einem der ältesten Handelsorte der Westfjords. Und in dem ältesten Haus befindet sich die Information und ein kleiner Laden, den ich besucht habe. Das Haus ist von 1777 (wenn ich es recht in Erinnerung habe). In diesem Ort finden auch Wikingertreffen statt, ich hoffte, hier auf welche zu treffen, vergebens... Das Wikingerfest war schon vorbei. So hab ich zwar den Platz besucht, aber das war dann auch alles.

Weiter gings auf der 60 Serpentinen in die Höhe (eine Erinnerung an den Trolligsten in Norwegen wird wach) und auf der anderen Seite genauso wieder bergab. Nach 7 km ist der Arnarfjördur erreicht, ich halte mich links und dann sofort wieder links, da ich hier das Museum um den Geburtshof von Jon Sigurdsson zu besuchen. Das Museum wurde 1980 von der damaligen Präsidentin Vigdís Finnbogadóttir eröffnet.Da ohne diesen Mann das heutige Island undenkbar wäre, hier ein Auszug aus Wikipedia (das wäre mir dann doch zu mühsam, das alles selbst zu schreiben...)Jón Sigurðsson gilt als Architekt des heutigen Islands. Nach der Errichtung der ratgebenden Ständeversammlung unter Friedrich VI. mussten sich die Isländer damit begnügen, in die Ständeversammlung einige vom König ernannte Mitglieder zu entsenden. Dazu kam später eine in Reykjavík zusammentretende Versammlung der Beamten. Als Christian VIII. den Thron bestieg, trugen die in Kopenhagen anwesenden Isländer den Wunsch nach einigen Reformen vor, unter anderem nach einer repräsentativen Versammlung in Island. Dem kam der König mit dem Versprechen entgegen, das um 1800 aufgelöste Althing wiedereinzusetzen. Um die Isländer auf die neuen Möglichkeiten der politischen Teilhabe vorzubereiten, gründete Jón Sigurðsson die Zeitschrift Ný Félagsrit, die von 1841 bis 1873 erschien und vollständig von seinen politischen Vorstellungen geprägt war. Schätzungsweise zwei Drittel der Texte werden ihm als Autor zugeschrieben. Er setzte durch, dass das Althing, das alle zwei Jahre tagte, seinen Ort in Reykjavík haben sollte und nicht, wie es die romantische Bewegung wünschte, an der alten Thingstätte in Þingvellir. Anschließend widmete er sich dem Schulwesen und dem Handel, der sich noch in dänischem Monopol befand.Nachdem 1848 der Absolutismus geendet hatte, trat nunmehr für Island die Verfassungsfrage in den Vordergrund. In einem Aufruf an seine Landsleute vertrat Sigurðsson seine Grundsätze über das Verhältnis zwischen Dänemark und Island, an denen er in der Folgezeit festhielt: Die beiden Länder sollten gleichberechtigt nebeneinander stehen. Die Regierung für alle isländischen Angelegenheiten sollte sich in Island befinden und nur dem Althing verantwortlich sein. Zwischen Island und Dänemark sollte eine finanzielle Abrechnung durchgeführt werden und Island anschließend einen angemessenen Betrag zu den gesamtstaatlichen Aufwendungen leisten. Aus einer durchaus zweifelhaften Auslegung des Alten Vertrages von 1262 folgerte er, dass dieser automatisch wieder in Kraft getreten sei, als der König seine absolutistische Gewalt niedergelegt hatte. Danach sei Island königliches Krongut und nicht Bestandteil des dänischen Staates, was nur durch die Personalunion zum Ausdruck kommen könne.[2] Daneben traten die geringen Ressourcen, die kaum ausreichten, den geforderten Zustand auch umzusetzen, in den Hintergrund.In Dänemark ging man davon aus, dass die Reichsverfassung auch Island umfassen sollte. Dafür waren nicht wirtschaftliche Überlegungen maßgeblich, denn Island war ein Zuschussposten im dänischen Haushalt. Vielmehr waren es Gründe des Nationalstolzes, die Erben der altnordischen Schriftkultur in den eigenen Grenzen zu haben.[3] Da die Zeit für eine Wahl der Vertreter Islands in die verfassungsgebende Versammlung zu knapp war, ernannte der König fünf herausragende Personen, die die isländischen Interessen vertreten sollten. Gleichzeitig versprach er, dass über die rechtliche Stellung Islands nichts bestimmt werden sollte, bevor die Isländer in einer besonderen Versammlung dazu gehört worden seien. Diese Nationalversammlung („Þjóðfundur“) trat erst 1851 zusammen. Der dort vorgelegte Verfassungsvorschlag widersprach diametral den von Jón Sigurðsson formulierten Vorstellungen der Mehrheit. Die vollständige Ablehnung durch die Versammlung konnte nur dadurch verhindert werden, dass der königliche Kommissar die Versammlung vorzeitig auflöste. Danach lag die Verfassungsfrage längere Zeit auf Eis. Die Opposition sah aufgrund der vorzeitigen Auflösung der Nationalversammlung das Versprechen der Regierung auf Gehör als noch nicht erfüllt an und forderte eine neue Versammlung, doch die Regierung wollte nur noch mit dem normalen Althing verhandeln.Immerhin wurde auf dem Reichstag 1854 der vollständige Freihandel für Island beschlossen, was einen großen ökonomischen Aufschwung zur Folge hatte. Als diese seine Forderung durchgesetzt war, setzte Sigurðsson die Verfassungsfrage in der Zeitschrift Ný Félagsrit erneut auf die Tagesordnung, wobei er in seiner Abhandlung auf die finanziellen Verhältnisse zwischen Island und Dänemark besonderes Gewicht legte. Außerdem verfasste er die Schrift „Om Islands statsretlige Forhold“ (,Über die staatsrechtlichen Verhältnisse Islands‘), die sich gegen die Abhandlung von J. E. Laren Om Islands hidtilværende statsretlinge Stilling (‚Über Islands heutige staatsrechtliche Stellung‘) wandte. Unterstützung erhielt er dabei von Konrad Maurer in der deutschen Presse. Jón Sigurðsson zeigte in seiner Abhandlung auf, dass Islands Staatshaushalt keineswegs unterfinanziert sein würde, wie behauptet worden war. Dabei rechnete er allerdings weitgehende Forderungen Islands an Dänemark ein. Nicht nur Forderungen aus verkauftem Krongut, sondern auch Schadensersatz für den 200 Jahre währenden Monopolhandel stellte er in dem Bestreben in Rechnung, dadurch so große Einnahmen dokumentieren zu können, dass bei der Finanzierung gemeinsamer Aufgaben völlige Gleichberechtigung entstehen würde.In den nun folgenden Verfassungsverhandlungen mit dem Althing bot die Regierung 1865 einen selbständigen Staatshaushalt für Island und einen Zuschuss Dänemarks für eine begrenzte Anzahl von Jahren vor. Dieser Vorschlag wurde unter dem Einfluss Jón Sigurðssons verworfen. 1867 wurde ein neuer und weiter entgegenkommender Vorschlag über die Verfassung und die finanziellen Regelungen vorgelegt, der zwar auf mehr Zustimmung stieß, aber doch auch abgeändert wurde.Auf dem Reichstag von 1869 führte die Ungeduld über die langwierigen Verfassungsverhandlungen dazu, dass ein Gesetzentwurf über die staatsrechtliche Stellung Islands im Reich beschlossen wurde. Als auch dieser zurückgewiesen wurde, wurde am 2. Januar 1871 das Gesetz „Lov om Islands forfatningsmæssige Stilling i Riget“ (Gesetz über Islands verfassungsmäßige Stellung im Reich) verkündet. Darin wurde Island als unabtrennbarer Bestandteil des dänischen Reiches mit besonderen Landesrechten festgeschrieben. Island sollte weder im Reichsrat vertreten sein, noch an der Reichsgesetzgebung mitwirken. Island sollte nichts zum allgemeinen Bedarf des Reiches, in dem der jährliche Zuschuss an Island enthalten war, beitragen. Damit war zwar viel von Jón Sigurðssons Forderungen erfüllt, aber das Zustandekommen des Gesetzes widersprach den Grundsätzen der isländischen Opposition, und es wurde nur unter Protest angenommen.1873 waren die Gemüter so erhitzt, dass unmittelbar vor dem Zusammentreten des Althings eine Volksversammlung in Þingvellir abgehalten wurde, in der gefordert wurde, dass es ausschließlich eine Personalunion mit Dänemark geben solle. Jón Sigurðsson sah die Undurchführbarkeit dieser Forderung, fürchtete die dänische Reaktion und erreichte in der anschließenden Althingversammlung, dass man zwar prinzipiell an diesen Forderungen festhalten solle, aber angesichts der im folgenden Jahr stattfindenden 1000-Jahr-Feier den König bitten solle, Island zunächst eine Verfassung mit so viel Freiheiten als möglich zu geben. So kam das „Forfatningslov for Island“ (Verfassungsgesetz für Island) vom 5. Januar 1874 zustande, das dem Althing die Gesetzgebung in allen isländischen Angelegenheiten zugestand. Dieses Gesetz wie auch das Gesetz von 1871 ist im Wesentlichen auf das unermüdliche Wirken Jón Sigurðssons zurückzuführen. Die noch bestehenden Differenzen bezogen sich im Wesentlichen auf staatstheoretische Probleme.Gleichwohl stellte er mit Bitterkeit fest, dass sich seine Idealvorstellung der absoluten Gleichberechtigung nicht durchzusetzen vermochte. Nach der Einführung dieser Verfassung nahm er nur noch wenig am politischen Leben teil. Auf dem Althing 1877 wurde seine geschwächte Gesundheit sichtbar, und 1879 legte er sein Mandat nieder. Seine letzten politischen Artikel finden sich in der Zeitschrift Andvari, der Nachfolgezeitschrift von Ný Félagsrit.Während meines Besuches war übrigens eine Urlaubergruppe aus Israel da.

Nach dem Besuch des Museum gings weiter, das Endziel des heutigen Tags war bald erreicht, der wohl schönste Wasserfall Islands, der "Dynjandifoss", der sich über einige Kaskaden über 100 m in die Tiefe ergießt. Nicht genug, denn auch nach seinem Ende ist es nicht aus, weitere 6 Wasserfälle folgen, deren Namen ich euch ersparen möchte. Am Fuß des Wasserfalls befindet sich ein Parkplatz und eine Zeltwiese mit WC, mein Übernachtungsplatz. Leider hat es geregnet und ich wurde bei der "Erstbesteigung" naß. Aber egal. Ich habe hier jedoch bei trommelnden Regen eine wunderbare Nacht verbracht.Am nächsten Morgen, der Regen war entschwunden, bin ich nochmal hoch gegangen. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, was hier los war. Menschenmassen, Busse, ein Schiff pumpten die Touristen förmlich den Berg hinauf. Die Busse: Deutsche. Die haben dort ne Brorzeit bekommen, für mich ist auch was abgefallen...Das Schiff war vollen Amerikaner, mit einigen hab ich gesprochen. Und sie hatten, was ich verzweifelt ob der Insekten schon in der Vergangenheit vermisst hatte, Moskitohauben auf dem Kopf. Da alle gleich waren war mir klar, die haben die vom Schiff bekommen. Ich hab mal abgewartet, bis sie wieder unten waren und dann haben mir wegen meiner traurigen Augen und flehentlicher Bitte doch tatsächlich 2 Kalifornier ihre Hauben gegeben, die aber auch gleichzeitig mein Auto bewundert haben. Wir haben uns köstlich unterhalten und dann gings schon weiter.

Nach dem Besuch des Museum gings weiter, das Endziel des heutigen Tags war bald erreicht, der wohl schönste Wasserfall Islands, der "Dynjandifoss", der sich über einige Kaskaden über 100 m in die Tiefe ergießt. Nicht genug, denn auch nach seinem Ende ist es nicht aus, weitere 6 Wasserfälle folgen, deren Namen ich euch ersparen möchte. Am Fuß des Wasserfalls befindet sich ein Parkplatz und eine Zeltwiese mit WC, mein Übernachtungsplatz. Leider hat es geregnet und ich wurde bei der "Erstbesteigung" naß. Aber egal. Ich habe hier jedoch bei trommelnden Regen eine wunderbare Nacht verbracht.Am nächsten Morgen, der Regen war entschwunden, bin ich nochmal hoch gegangen. Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, was hier los war. Menschenmassen, Busse, ein Schiff pumpten die Touristen förmlich den Berg hinauf. Die Busse: Deutsche. Die haben dort ne Brorzeit bekommen, für mich ist auch was abgefallen...Das Schiff war vollen Amerikaner, mit einigen hab ich gesprochen. Und sie hatten, was ich verzweifelt ob der Insekten schon in der Vergangenheit vermisst hatte, Moskitohauben auf dem Kopf. Da alle gleich waren war mir klar, die haben die vom Schiff bekommen. Ich hab mal abgewartet, bis sie wieder unten waren und dann haben mir wegen meiner traurigen Augen und flehentlicher Bitte doch tatsächlich 2 Kalifornier ihre Hauben gegeben, die aber auch gleichzeitig mein Auto bewundert haben. Wir haben uns köstlich unterhalten und dann gings schon weiter.

Da ich vorher das Museum für Jon Sigurdsson besucht habe, ich zur Geschichte des Landes bisher aber gar nichts geschrieben habe, hier ein klein bisschen was:vor 800 ließen sich irische Mönche in Island nieder, die jedoch, als einige Jahre später die Wikinger kamen, wieder verschwanden . Zwischen 875 und 930 kamen viele Wikinger aus Skandinavien und Kelten von den britischen Inseln nach Island, welchem 850 Flóki Vilgerdarson seinen Namen gibt. 930 wird das "Parlament", der Althing, gegründet. 985 kommt Erich der Rote mit erheblichem Gefolge und nach erfolgreicher Missionierung wird 1000 das Christentum alleinige Religion. Zwischen 1200 und 1300 gab es erhebliche Auseinandersetzungen der verschiedenen Sippen, 1238 fand die größte Schlacht statt, 2000- 3000 Krieger kämpften und die Führer der damals mächtigsten Sippe, die Sturlungar, fielen. Insgesamt gab es 56 (!!) Tote. 1244 folgte die Schlacht von Flóabardagi mit etwa 800 Kämpfern und 70 Toten. 1246 folgt die blutigste Schlacht mit immerhin 100 Toten. Immer kämpfen Sippen gegen Sippen.1262- 1264 leisten die Isländer dem norwegischen König den Treueid, damit wird Island norwegisch, aber mit besonderen Gesetzen.Mit der Reformation verschwindet die katholischen Kirche, das gesamte Land wird evangelisch.Die wohl größte Naturkatastrophe, der Ausbruch des Lakagigar, verwüstete fast das gesamte Land in den Jahren 1783- 1784. 10.000 Menschen, etwa ein Fünftel der Bevölkerung, starb bei diesem Ausbruch und deren Folgen, die Hälfte der Rinder, 80% der Schafe und 70% der Pferde.1843 beschloß der dänische König die Wiedereinsetzung des isländischen Parlamentes (und nun könnt ihr euch daran erinnern, was ich über Jon Sigurdsson wiedergegeben habe.1940 wurde Island von den Briten besetzt, dadurch waren während des Krieges sämtliche Verbindungen zum von Deutschland besetzten Dänemark abgerissen. Im ergebniss dessen erklärte 1944 Island seine Unabhängigkeit von Dänemark. 1949 wurde Island Mitglied der NATO.Das 300.000 Menschen in Island ist, spätestens seit der für dieses Land erfolgreich absolvierten EM dieses Jahr, wohl jeder. Damit ist dieses Land, aus meiner Sicht, absolut überbevölkert, denn die landwirtschaftlichen Resourcen reiche gerade mal, um 40.000- maximal 70.000 Menschen aus eigener Kraft zu ernähren. Das einzige, was hilft: der Fisch....



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