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07.07.- 09.07.2016

Infolge der Arbeiten am Rad (die Spaß ob des Erfolges gemacht haben) Habe ich am Hafen eine schöne Nacht gehabt, obwohl diese als Nacht ob der dauernden Helligkeit nicht zu bezeichnen ist.Am Morgen wollte ich das Phallusmuseum besuchen, Scheiße wars. Das gibt es nämlich nicht mehr, bzw. es ist schon seit einigen Jahren umgezogen nach Reykjavik. Da hab ich das Walmuseum besichtigt und die Kirche, bevor ich dann so gegen 11.00 Uhr bgefahren bin. Zuerst ein Stück auf der 85, dann auf der 845 bevor ich wieder auf de 1 gelandet bin. Die hab ich nach kurzer Zeit jedoch wieder verlassen, um einen der wichtigsten und meist besuchten Wasserfälle des Landes, den Godafoss zu besuchen. Der "Wasserfall der Götter" hat seinen Namen daher, da Porgeir Ljósvetningagadi, ein Gode und Gesetzessprecher, um das Jahr 1000 alle ihm zur Verfügung stehenden heidnischen Götter- und Götzenbilder nebst deren Statuen in den Fluß geworfen hat. Und: Passiert ist ihm nichts, man weiß nicht, ob die alten Götter keine Macht mehr hatten, ob der neue Gott der Christen zu stark war oder ob alles eben nur menschengemachter Hokus Pokus ist. Wie weit das geht... Darüber kann sich jeder selbst Gedanken machen. Ich will ja, insbesondere in der heutigen Zeit, nicht als Ungläubiger von meuchelnder Hand dahinscheiden.Nach Besichtigung von beiden Seiten hab ich mich etwa 40 km flussaufwärts begeben um dann den ob seiner geologischen Formationen vielleicht noch beindruckenderen Wasserfall, den Aldeyjarfoss zu besuchen. Hier sind es besonders die Basaltsäulen, die ihm sein Gepräge geben und die sich bleistifthaft voneinander lösen. Gespannt kann man sein, wie lange dieser Wasserfall in seiner jetzigen Form bestehen wird, da wohl immer mehr wegbricht und das Wasser auch an ganz anderen Sellen austritt, den Fels somit "durchspült".Ich bin dann die gleiche Strecke zurückgefahren um mich dann zur Übernachtung auf den Parkplatz des Godafoss zu stellen. Vielleicht hab ich ja in der Nacht mit Göttern, Elfen oder Trollen jeglicher Art...

Es sind im übrigen allerhand Urlauber aus allen Herren Ländern unterwegs in Island. Und wenn ich irgendwo stehe und beobachte die Leute, das erste, was sie fotografieren ist nicht das touristische Ziel, nein, es ist mein Fahrzeug! Nicht zu fassen....Nach einer ruhigen Nacht hab ich mich (mittlerweile haben wir den 8.7.) auf den weg gemacht zum ersten Ziel, nach Laufas. Nicht weit, bei leichtem Regen.Auch im Eyjafjörður gibt es einen gut erhaltenen Bauernhof aus der Zeit um 1850, der als Museum Einblicke in die Lebensverhätnisse der damaligen Zeit gewährt. Er liegt an der Ostseite des Fjordes nur wenige Kilometer von Akureyri entfernt. Die zusammenhängenden Gebäude sind aus Torf- und Grassoden aufgebaut. Hier hat der Bezirkspfarrers und seiner Dienstleute gelebt und er war ein besonders reicher Hof. Insbesondere im Inneren ist der Hof noch so eingerichtet, wie zur Zeit seiner letzten Bewohner. Links neben dem Eingang befinden sich zwei besonders gut ausgestattete repräsentative Gästezimmer. Folgt man dem Gang nach hinten, schließen sich links das Brautzimmer und der Vorratsraum für Milchprodukte an. Am Ende des Ganges liegt die Baðstofa, der Wohn-, Arbeits- und Schlafraum des Hauses. Als Besonderheit ist die Bauweise mit einem Obergeschoß zu erwähnen sowie die neue Küche, die ebenfalls in diesem Gebäudeteil untergebracht wurde. Auf der andere Seite des langen Ganges liegt direkt rechts neben dem Eingang ein Geräteraum, es folgt die alte Küche und der Webraum.Wie alle Gebude des alte Island sind die Räume sehr niedrig, ich würde überall mit meinem Schädel dagegenstoßen, sofern ich nicht in gekrümmter Haltung durch die Zimmer gehen würde.

Nach diesem Besuch gings es flugs weiter, nach Akureyri. Dort hab ich mich wieder mal auf einem Campingplatz niedergelassen und viele nette Gespräche geführt. Unteranderem mit einer Gruppe Deutscher asuf Motorrädern, die auch auf "meinem" Schiff waren.Hier habe ich mich für 2 Nächte eingeloggt, denn die Stadt, obwohl unter 20.000 einwohner, hat einiges zu bieten.Am Ende des etwa 90 km langen Eyjafjörður liegt Akureyri, die Metropole des Nordlandes. Der erste Siedler in der Gegend, Helgi der Magere von den Orkney Inseln, ließ sich zwar schon während der Landnahmezeit in der Nähe der heutigen Stadt nieder. Als das dänische Handelsmonopol im Jahre 1786 aufgehoben wurde, lebten aber am Handelsplatz, der im 16. Jahrhundert gegründet wurde, gerade einmal 12 Menschen. Bei der Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1862 zählte Akureyri 286 Einwohner, heute sind es etwa 18.000. Akureyri ist damit die viertgrößte Stadt Islands und die größte außerhalb des Ballungsraumes Reykjavik. Wirtschaftlich und kulturell betrachtet ist Akureyri nach Reykjavik aber die zweitwichtigste Stadt des Landes. Der berühmteste Sohn der Stadt ist sicher der Schriftsteller Jón Sveinsson sein. Das Haus, in dem er in seiner Kindheit lebte, ist als Museum eingerichtet. Natürlich hab ich es besucht und mich wieder mal unheimlich bücken müssen dabei. Von ihm sind die Jugenbücher, die vom Isländerjungen Nonni handeln.Auch gibt es einen schönen Botanischen Garten. Die wohl einzigartige Pflanzensammlung umfaßt fast alle einheimische Arten und mehrere hundert ausländische Pflanzenarten. Der Garten wurde 1912 von der Frauenvereinigung als öffentlicher Vergnügungspark angelegt. In den 50er Jahren wurde der Garten von der Stadt übernommen. Auf Island gibt es etwa 600 höhere Pflanzenarten, davon etwa 250 Habichtskraut- und Löwenzahnarten. Daneben sind rund 500 Moosarten und 450 Flechtenarten auf der Insel zu finden. Die Vegetationsperiode auf Island ist kurz und viele Pflanzen haben spezielle Anpassungen an die klimatischen Verhältnisse entwickelt. Zwischen dem Zentrum und dem Botanischen Garten liegt die 1940 eingeweihte Kirche. Sie wurde vom Architekten Guðjón Samuelsson entworfen, der auch die Hallgrimskirche in Reykjavík gestaltet hat. Die Glasfenster der Kirche stellen im oberen Teil die Christusgeschichte dar, im unteren Teil sind wichtige Ereignisse der isländischen Kirchengeschichte dargestellt. Das Mittelfenster im Altarraum wurde von der Kathedrale im englische Coventry gespendet. Es ist eines der wenigen Fenster, das die Bombardierung Coventrys im zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden hat. Dies hängt damit zusammen, da diese Fenster seitens der Briten im Krieg in das sichere Island ausgelagert wurden.Am späten Abend ist übrigens ein besonderer Bus auf den Platz gefahren gekommen, der wieder mal ein Hotel auf Rädern darstellt. Ihre Lichtmaschine war defekt, ich wollte helfen, aber diese war nicht vonnöten. Dann hab ich mich noch mit 2 Schweizern unterhalten, die mit ihrem Defender vor mir stehen. Schreiben tu ich das alles in einem Café, welches gleichzeitig ein Buchladen ist und in dem es auch deutsche Bücher gibt. Allerdings, haltet euch fest: sie kosten hier das dreifache von dem wie in Deutschland. Ein Taschenbuch für fast 30 €!! Unglaublich.

Die Fahrstrecke hab ich das letzte mal vorenthalten, daher die Strecke, die ich seit der letzten Veröffentlichnung zurückgelegt habe. Ihr könnt die Karte wieder mit folgendem Link öffen (insofern spare ich mir das einfügen der Karte): https://www.google.de/maps/dir/Reykjahl%C3%AD%C3%B0,+Island/Gr%C3%ADmssta%C3%B0ir,+Island/Dettifoss+Guesthouse,+Island/H%C3%BAsav%C3%ADk,+Island/G%C3%B3%C3%B0afoss+Waterfall,+Island/Aldeyjarfoss,+Island/Lauf%C3%A1s+Museum,+Island/Akureyri,+Island/@65.7827468,-17.1239918,9z/data=!4m26!4m25!1m2!1m1!1s0x48cd9de2365e95af:0xffd00abb52e40e64!1m2!1m1!1s0x48cdac3c5971dad1:0xe1147a372a611387!1m2!1m1!1s0x48cd1ee26bd5ef79:0xb24c50147f7402ae!1m2!1m1!1s0x48cd42159e4b2c3b:0x30afb44cc03c202f!1m2!1m1!1s0x48cd7e6a4b9c99ef:0x73dbfad28e60ec3e!1m2!1m1!1s0x48cd89debe92d749:0xcc045bdca5278231!1m2!1m1!1s0x48d298e37bc4cdc9:0x56dbb2a1bb6bbc29!1m2!1m1!1s0x48d28f071cb0bfa7:0xbdb632798c71fdd1!3e2!5m1!1e4



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